ARBEITGEBENDE


Arbeitgebende sind gesetzlich verpflichtet, ihre Mitarbeitenden vor sexueller Belästigung zu schützen. Sie sind verantwortlich und haften dafür, dass Frauen und Männer am Arbeitsplatz nicht sexuell belästigt werden, weder von Vorgesetzten, Mitarbeitenden oder Drittpersonen wie beispielsweise Kunden, Patientinnen, Lieferanten. Verschiedene Rechtsgrundlagen schreiben das vor, so zum Beispiel das Gleichstellungsgesetz (Art. 4, Art. 5 Abs. 3), das Obligationenrecht (Art. 328 Abs. 1), das Arbeitsgesetz (Art. 6, Abs. 1) und die Personalrechtsbestimmungen von Unternehmen.

Arbeitgebende haben ein grosses Interesse an einem guten und belästigungsfreien Betriebsklima. Denn nur so bleiben Mitarbeitende gesund, motiviert und der Firma erhalten.

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SCHUTZPFLICHT


PRÄVENTION

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Zur Prävention gehören die Information aller Mitarbeitenden über verschiedene Formen von sexueller Belästigung, eine Grundsatzerklärung zum Verbot von sexueller Belästigung am Arbeitsplatz sowie Weiterbildungen für Vorgesetzte und Mitarbeitende.

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INTERVENTION

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Arbeitgebende sind verpflichtet, jedem Verdachtsfall von sexueller Belästigung nachzugehen und bei Vorfällen konkrete Massnahmen zu ergreifen, um die Belästigung zu stoppen. Je nach Situation sind verschiedene Vorgehensweisen möglich.

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Ansprechpersonen

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Viele Betriebe bezeichnen interne oder externe Ansprechpersonen, an die sich sexuell belästigte Mitarbeitende wenden können. Diese Ansprechpersonen sind speziell ausgebildet und stehen unter Schweigepflicht. Sie helfen mit, sexuelle Belästigung in einem frühen Stadium zu stoppen.

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